Tipps aus dem Salon
Haarpflege in der Camargue
Zwischen Lagunen, Salinen und Meer lebt das Haar hier anders als anderswo. Salz, Sonne und Wind kommen einen Großteil des Jahres zusammen, im Sommer kommt Poolwasser dazu. Das beobachtet das Team am Waschbecken — und das hilft wirklich.
Was dem Haar hier zusetzt
Das Salz
Beim Trocknen hinterlässt Meerwasser Kristalle, die die Schuppenschicht aufstellen. Das Haar wirkt zunächst fülliger, wird dann aber stumpf und verknotet. Schon klares Wasser direkt nach dem Baden ändert viel.
Die Sonne
UV-Strahlen bauen Keratin ab und lassen Reflexe kippen, vor allem bei coloriertem oder aufgehelltem Haar, wo das Pigment am stärksten ausgesetzt ist. Eine Kopfbedeckung bleibt der wirksamste Schutz — vor jedem Produkt.
Der Pool
Der Grünstich, der bei Blond manchmal auftritt, kommt nicht vom Chlor selbst, sondern vom Kupfer im Wasser, das Chlor oxidiert und auf der Faser festsetzt. Genau darauf zielt das Metal-Detox-Protokoll von L’Oréal Professionnel.
Der Wind
Mistral und Tramontane verknoten die Längen und führen zu glatten Brüchen, besonders bei langem oder feinem Haar. Locker zusammenbinden statt straff verringert die Bruchstellen.
Was sich mit der Saison ändert
Der Sommer
Meer, Pool und Sonne kommen zusammen, und man wäscht häufiger. Jetzt gilt: das Shampoo leichter wählen und die Maske reichhaltiger — nicht umgekehrt.
Der Spätsommer
Im September und Oktober zeigt sich, was der Sommer angerichtet hat. Eine gute Zeit für eine Aufbaupflege und für die Farbe — und der Salon ist ruhiger.
Eine Routine, die hält
Die beste Routine ist die, die Sie wirklich durchhalten. Meist genügen drei Dinge: nach jedem Baden mit klarem Wasser ausspülen, Hitze seltener einsetzen und einmal pro Woche eine Express-Pflege durch eine echte Einwirkzeit ersetzen.
Um zu erfahren, was Ihr Haar braucht, kommen Sie am einfachsten vorbei: Die Diagnose erfolgt ohne Termin, Montag bis Samstag.